#ReparierenStattWegwerfen ♻️💻Im Repair Café bekommt dein alter Rechner ein Comeback. Statt wegen Support-Ende von Windows 10 neue Hardware zu kaufen, zeigen Ehrenamtliche, wie freie Systeme wie alte Computer weiter nutzbar machen – auch wenn sie aussortieren würde. Ziel: weniger Elektroschrott, mehr digitale Teilhabe. Besucher installieren selbst, lernen Technik verstehen und entdecken Open Source. Motto des Workshops: Nicht missionieren – befähigen. Oder Insta-Style: #AlterPCNeuesLeben #OpenSourcePower #ReparierenStattWegwerfen ♻️💻
Arbeitsanweisung: Linux-Installation im Repair Café(Strategische Begründung und praktische Umsetzung, eine Zusammenfassung von Roland K. Steger. Die einzel Protokolle als Grundlage der Zusammenfassung sind im einzelnen unten angefügt. Die Zusammenfassung hat nicht den Anspruch allumfassend zu sein es hat Lücken und dient als Arbeitspapier zur weiteren Entwicklung.)
Repair Cafés stehen für Reparatur, Ressourcenschonung und Hilfe zur Selbsthilfe. Dieser Anspruch betrifft nicht nur Hardware, sondern auch Software.
Begründung:
Viele funktionstüchtige Computer werden durch neue Betriebssystemanforderungen (z. B. Windows 11) vorzeitig ausgemustert.
Ein großer Teil der CO₂-Emissionen entsteht bereits bei der Produktion neuer Geräte.
Freie Betriebssysteme ermöglichen die weitere Nutzung vorhandener Hardware.
Digitale Selbstbestimmung und Transparenz werden gestärkt.
Die Linux-Installation im Repair Café ist daher:
Beitrag zur Müllvermeidung
Beitrag zum Klimaschutz
Beitrag zur digitalen Souveränität
Beitrag zur Bildung
Grundsatz:
Nicht missionieren – befähigen.
Nicht ersetzen um jeden Preis – Optionen aufzeigen.
Freiwilligkeit: Entscheidung liegt immer bei der besuchenden Person.
Hilfe zur Selbsthilfe: Aktiv mitmachen lassen – kein „Abladen“ von Geräten.
Transparenz: Chancen und Grenzen ehrlich erklären.
Empathie: Keine Fachsprache ohne Erklärung.
Datensicherheit: Ohne Backup keine Installation.
Nachhaltigkeit: Strukturen aufbauen, nicht nur Einzelfälle lösen.
Bedarf:
Sicherheit
Verständliche Sprache
Vertrauen
Vorgehen:
Langsam erklären
Ängste ernst nehmen
Konkrete Anwendungsfälle (E-Mail, Bilder, Online-Banking)
Bedarf:
Zeitersparnis
Kompatibilität
Verlässlichkeit
Vorgehen:
Realistisch über MS-Office-Kompatibilität sprechen
Alternativen zeigen
Klare Empfehlung statt „Distro-Überforderung“
Bedarf:
Gaming
Selbstbestimmung
Technikverständnis
Vorgehen:
Spielekompatibilität prüfen
Praktisches Mitmachen ermöglichen
Projektcharakter betonen
Mindestens 2 Personen mit Linux-Erfahrung
Klare Rollenverteilung (Technik / Kommunikation)
Ansprechpartner für Nachfragen definieren
Mehrere USB-Sticks mit geprüften Installationsmedien
Internetzugang
Ersatzhardware (SSD, RAM)
Externe Festplatte für Backups
Checklisten ausgedruckt
Vorab klar kommunizieren:
Dauer: 1–3 Stunden
Backup ist Pflicht
Kein Garantieversprechen
Nachbetreuung ist begrenzt
Ziel: Erwartungsmanagement
Fragen:
Was machen Sie hauptsächlich am Computer?
Gibt es spezielle Programme, die zwingend benötigt werden?
Gibt es ein aktuelles Backup?
Erklären:
Unterschied zwischen Open Source und proprietärer Software
Mögliche Umgewöhnung
Support-Struktur (Community-basiert)
Entscheidung gemeinsam treffen.
Ohne Backup keine Installation.
Optionen:
Externe Festplatte
Cloud (nur wenn gewünscht)
Manuelle Sicherung wichtiger Ordner
Dokumentieren:
Was wurde gesichert?
Wo liegt die Sicherung?
Hardware-Check (RAM, SSD, Alter)
BIOS/UEFI prüfen
Secure Boot klären
WLAN-Kompatibilität testen
Falls nötig:
SSD-Upgrade
RAM-Erweiterung
Optionen:
Test im Live-Modus
Dual-Boot (nur bei klarem Wunsch)
Vollständige Umstellung
Wichtig:
Nutzende klicken selbst
Jeden Schritt erklären
Keine unnötigen technischen Details
Einrichten:
Benutzerkonto
Updates
Browser
Office-Paket
Drucker
Optional:
Backup-Strategie einrichten
Automatische Updates aktivieren
Erklären:
Dateisystem
Softwareinstallation
Updates
Wo bekomme ich Hilfe?
Merksatz vermitteln:
„Wir ignorieren, was wir nicht brauchen.“
Mitgeben:
Liste mit Supportquellen
Lokale Linux-Gruppen
Online-Ressourcen
Hinweis auf mögliche kostenpflichtige Hilfe außerhalb des RC
Ziel:
Hilfe zur Selbsthilfe.
| Risiko | Maßnahme |
|---|---|
| Datenverlust | Striktes Backup-Prinzip |
| Frustration | Erwartungsmanagement |
| Überforderung | Einfache Sprache |
| Falsche Erwartungen | Realistische Beratung |
| Support-Überlastung | Klare Grenzen definieren |
Regelmäßige Linux-Termine
Troubleshooting-Treffen
Kooperation mit LUGs
Interne Schulungen
Lokale Presse
Aushänge
Kooperation mit Bibliotheken
Teilnahme an Nachhaltigkeitsveranstaltungen
Checklisten standardisieren
Erfahrungen sammeln
Häufige Probleme dokumentieren
Feedback auswerten
Linux im Repair Café ist:
Kein ideologischer Kampf
Kein Wettbewerb gegen Windows
Kein Komplettservice
Sondern:
Ein Angebot
Eine nachhaltige Alternative
Ein Bildungsbeitrag
Ein Reparaturansatz für Software
Eine Linux-Installation im Repair Café ist sinnvoll, wenn sie:
strategisch begründet ist (Nachhaltigkeit & Souveränität)
organisatorisch vorbereitet ist
klar strukturiert abläuft
realistische Erwartungen setzt
Menschen befähigt statt abhängig macht
Leitsatz:
Reparieren heißt nicht nur schrauben –
sondern auch Software weiter nutzbar machen.
Zusammenfassung – LinuxCafé / RC-Workshop NürnbergZentrales Leitmotiv des Workshops war:
Software ist wie Hardware zu betrachten – sie kann und sollte reparierbar sein.
Der ökologische Kontext macht das deutlich: Der IKT-Sektor verursacht derzeit etwa 2–3 % der weltweiten CO₂-Emissionen; bis 2050 könnten es bis zu 30 % werden. Rund die Hälfte der Emissionen entsteht bereits bei der Produktion der Geräte.
Gleichzeitig führt etwa das Update auf Windows 11 dazu, dass Millionen funktionstüchtiger Rechner nicht weiter genutzt werden können. Initiativen wie End of 10 setzen hier an und wollen bestehende Hardware durch freie Software weiter nutzbar machen.
Zwischen allen Programmpunkten waren mindestens 15 Minuten Pause vorgesehen.
Optionaler Installationsworkshop für neue Nutzende
Vorstellungsrunde und gemeinsame Planung
Diskussion: Zusammenarbeit von LUGs und Repair Cafés
Gemeinsames Abendessen
Nutzerbedürfnisse und soziale Hindernisse
Neue Nutzer*innen gewinnen (inkl. Brainstorming zu Materialien)
Feedback und Ausblick (Workshop in Dessau)
Zielgruppe: vor allem Endanwender*innen mit älteren Rechnern
Ältere Menschen benötigen oft Unterstützung bei der Installation
Wie bringt man Menschen mit Linux-Kompetenz und Interessierte zusammen?
Wie kommt man „aus der Blase“ heraus (z. B. durch Präsenz auf Messen)?
Welche Hemmnisse bestehen bei Linux-Angeboten im Repair Café?
Gehört Software-Support zum Selbstverständnis eines RC?
Ein wichtiger Diskussionspunkt war das Framing:
Nicht „Elektroschrott“, sondern Aufwertung der Hardware durch ein Software-Upgrade.
Organisation und Helfer*innen gewinnen
Klären, welche Unterstützung es regional gibt (auch kostenpflichtig)
Backups vorbereiten (Anleitung ja, vollständiger Service nein)
Geschützte Räume schaffen
Zeit realistisch einplanen
Hardware-Upgrades prüfen (z. B. SSD, RAM)
Empathisch kommunizieren, einfache Sprache
Unterschiede erklären – ohne zu missionieren
Aktiv mitmachen lassen (kein „Abladen“ von Geräten)
Hilfe zur Selbsthilfe fördern
Verweis auf Foren und lokale Gruppen
Online-Ressourcen wie https://www.linuxguides.de/
Ggf. Liste regionaler Support-Angebote erstellen (außerhalb des RCs auch gegen Bezahlung)
Wichtig:
Linux ist ein Betriebssystem – keine Religion. Es geht um Information, nicht Missionierung.
Bedarf an:
Technischem Grundverständnis
Checklisten und klaren Abläufen
Rechtlicher und psychologischer Sicherheit
Austauschformaten (z. B. Troubleshooting-Treffen)
Backups wurden als zentral hervorgehoben:
Fehler sind weniger problematisch, wenn Datensicherungen vorhanden sind.
Herausforderungen:
Gaming-Fokus
Nutzung eher über Smartphone als PC
Fehlende Vorbilder
Geringes Nachhaltigkeitsbewusstsein
Ansätze:
Linux als Spieleplattform
Angebote in Schulen, Jugendzentren, Ferienprogrammen
Kooperation mit Initiativen wie „Chaos macht Schule“
Projekte mit Raspberry Pi, Arduino oder Scratch
Wichtig ist, konkrete Vorteile sichtbar zu machen.
Herausforderungen:
Zeitmangel
Berufliche Abhängigkeit von Microsoft-Formaten
Kein akuter Leidensdruck
Zu viele Distributionsoptionen
Bedarf:
Reibungsloser Übergang
Keine zusätzliche Komplexität
Verlässlicher Support
Bedarf:
Sicherheit und Vertrauen
Unterstützung bei Behörden, Online-Banking und Kommunikation
Geduldige Begleitung
Herausforderungen:
Angst, Fehler zu machen
Geringe technische Erfahrung
Mobilitätseinschränkungen
Ressourcen:
Familie (Kinder/Enkel)
Computerkurse
Angebote wie https://www.digitalpakt-alter.de/angebote-finden/
Direkte Ansprache
Kooperation mit Kirchen
Austausch mit anderen RCs
Klein anfangen und schrittweise wachsen
Social Media
Kooperation mit Schulen
Ferienangebote
Gaming-Workshops
Schulbotschafter*innen
Zusammenarbeit mit Open-Source-orientierten Unternehmen
Flyer (z. B. Fitnessstudios)
Persönliche Kontakte
Studierende und Umweltaktive ansprechen
Lokale Zeitung
Messen und Umweltveranstaltungen
Bibliotheken
Pressearbeit
Zentrale Frage:
Wer kann als Multiplikator*in wirken und die Idee weitertragen?
Inspirierende Atmosphäre
Gute Vernetzung
Konkrete Zielgruppenanalyse
Motivation und neue Ideen
Klare Priorisierung von nächsten Schritten
Bessere Vorab-Kommunikation (z. B. Ablaufpläne)
Mehr Informationen zu technischen Beteiligungsmöglichkeiten (Matrix etc.)
Gute Moderation
Unterstützung bei Installationen
Kompetenter Veranstaltungsort (FabLab)
Neue Kontakte und Perspektiven
Der Workshop hat gezeigt:
Freie Software ist ein wichtiger Bestandteil nachhaltiger Reparaturkultur.
Entscheidend sind nicht nur technische Lösungen, sondern auch:
verständliche Kommunikation
soziale Sensibilität
tragfähige Netzwerke
realistische Angebote
Das Ziel ist klar:
Nicht missionieren, sondern befähigen. Nicht wegwerfen, sondern weiterverwenden.
Protokoll: Zusammenfassung: RC-Workshop Nürnberg (27.–28. Februar)Zwischen allen Programmpunkten waren mindestens 15 Minuten Pause vorgesehen.
10:00–13:00 Uhr (optional): Praktischer Installationsworkshop für neue Nutzende
14:00–16:00 Uhr: Vorstellungsrunde und gemeinsame Planung
16:00–18:00 Uhr: Zusammenarbeit von LUGs und Repair Cafés
Ab 18:00 Uhr: Gemeinsames Abendessen
10:00–12:00 Uhr: Nutzerbedürfnisse und soziale Hindernisse
12:00–13:00 Uhr: Mittagspause
13:00–14:30 Uhr: Neue Nutzerinnen und Nutzer gewinnen (inkl. Brainstorming zu Materialien)
14:30–16:00 Uhr: Feedback, offene Diskussion und Ausblick (u. a. auf den Workshop in Dessau)
Im Zentrum stand die Idee, Software wie Hardware zu behandeln: Sie ist reparierbar – und sollte es auch sein.
Diskutiert wurde die ökologische Bedeutung dieses Ansatzes: Der IKT-Sektor verursacht derzeit etwa 2–3 % der globalen CO₂-Emissionen; bis 2050 könnten es bis zu 30 % werden. Ein großer Teil der Emissionen entsteht bereits bei der Produktion der Geräte. Gleichzeitig führt etwa die Einführung neuer Betriebssystemanforderungen (z. B. Windows 11) dazu, dass Millionen funktionstüchtiger Rechner ausgemustert werden.
Initiativen wie End of 10 möchten dieser Entwicklung entgegenwirken und zeigen, dass bestehende Hardware durch freie Betriebssysteme weiter genutzt werden kann.
Ein Schwerpunkt lag auf der Frage, welche Zielgruppen erreicht werden sollen und welche Bedürfnisse sie haben.
Menschen unter 20 Jahren
Hier spielen Gaming, Mobilgeräte und der „Coolness-Faktor“ eine große Rolle. Häufig fehlt es an Vorbildern oder nachhaltigem Bewusstsein. Angebote über Schulen, Jugendzentren, Ferienprogramme oder Gaming-Zugänge können Einstiegsmöglichkeiten schaffen. Wichtig ist eine kontinuierliche Begleitung.
Menschen zwischen 20 und 65 Jahren
Zeitmangel, berufliche Abhängigkeit von Microsoft-Formaten und fehlender Leidensdruck erschweren einen Wechsel. Angebote müssen alltagstauglich, zeitsparend und zuverlässig sein. Klare Informationen, persönliche Ansprache und niedrigschwellige Veranstaltungen sind hier entscheidend.
Menschen über 65 Jahre
Diese Gruppe wünscht vor allem Sicherheit, Verlässlichkeit und verständliche Begleitung. Ängste, „etwas kaputt zu machen“, sind verbreitet. Themen wie Online-Banking, Behördenkommunikation oder Kontakt zu Familie stehen im Vordergrund. Vertrauen, Geduld und einfache Sprache sind essenziell.
Es wurde diskutiert, ob und wie Linux-Angebote in Repair Cafés integriert werden können.
Zentrale Fragen waren:
Wie viel Zeit braucht eine Installation?
Soll Unterstützung bei Backups angeboten werden?
Wie geht man mit Hardware-Upgrades (z. B. SSD, RAM) um?
Gehört Software-Support zum Selbstverständnis eines RC?
Einigkeit bestand darin, dass nicht missioniert, sondern informiert werden soll. Das Ziel ist nicht Ideologie, sondern Nachhaltigkeit: Geräte nicht wegwerfen, sondern weiter nutzen.
Auch die Finanzierung von Repair Cafés wurde thematisiert. Fördermöglichkeiten sind vorhanden, jedoch oft mit hohen Hürden verbunden.
Vorbereitung
Organisation und Helfer*innen finden
Klären, welche Supportstrukturen es regional gibt
Datensicherung vorbereiten
Geschützten Rahmen schaffen
Während der Veranstaltung
Alte Hardware mit Linux demonstrieren
Bei Bedarf Hardware-Upgrades anbieten
Empathisch kommunizieren, einfache Sprache verwenden
Unterschiede erklären, ohne zu missionieren
Nachbereitung
Hilfe zur Selbsthilfe fördern
Auf Foren, LUGs und Online-Ressourcen verweisen
Eventuell kostenpflichtige Supportangebote außerhalb des RC benennen
Neben technischen Fragen standen soziale Hindernisse im Mittelpunkt:
Fehlendes Selbstvertrauen bei Freiwilligen
Juristische Unsicherheiten
Große Wissenskluft zwischen „Nerd-Wissen“ und Alltagsbedürfnissen
Angst vor Fehlern
Vorgeschlagen wurden Checklisten, Troubleshooting-Treffen, Netzwerkbildung und gemeinsame Veranstaltungen mit LUGs oder Fablabs.
Zur Ansprache verschiedener Gruppen wurden zahlreiche Ideen gesammelt:
Persönliche Ansprache (z. B. über Kirchen oder lokale Initiativen)
Kooperationen mit Schulen, Jugendzentren und Ferienprogrammen
Social Media für jüngere Zielgruppen
Flyer und Aushänge (z. B. in Fitnessstudios oder Bibliotheken)
Präsenz auf Messen, Umweltveranstaltungen und Konferenzen
Zusammenarbeit mit Open-Source-orientierten Unternehmen
Wichtig ist ein inkrementeller Ansatz: klein anfangen und Strukturen schrittweise aufbauen.
Positiv hervorgehoben wurden:
Die offene und inspirierende Atmosphäre
Konkrete Zielgruppenanalysen
Vernetzung und Erfahrungsaustausch
Klare Priorisierung von nächsten Schritten
Verbesserungspotenzial:
Bessere Vorab-Kommunikation organisatorischer Details
Mehr Informationen zu technischen Mitmachmöglichkeiten (z. B. Matrix)
Wertschätzung:
Gute Moderation
Kompetenter Veranstaltungsort (FabLab)
Praktische Installationshilfe
Neue Kontakte und Perspektiven
Der Workshop zeigte deutlich, dass freie Software ein wichtiger Baustein nachhaltiger Reparaturkultur ist. Entscheidend sind dabei nicht nur technische Lösungen, sondern auch soziale Kompetenzen, verständliche Kommunikation und tragfähige Netzwerke.
Statt zu missionieren, geht es darum, Menschen zu befähigen – und funktionierende Geräte durch kluge Softwareentscheidungen länger nutzbar zu machen.
Bericht zum Workshop „Austausch & Strategien für Linux im Repair-Kontext“ 27.-28. Februar 2026Backups (mit Anleitung, aber kein vollständiger Hands-on-Service)
Klärung der Erwartungen
Hardware-Check (SSD/RAM-Upgrade ggf. anbieten)
Transparente Kommunikation
Wichtiges Framing:
Nicht „Elektroschrott vermeiden“, sondern
„Deine Hardware aufwerten – durch ein Software-Upgrade.“
Klare Zeitplanung
Einfache Sprache
Empathischer Umgang
Aktivierung der Teilnehmenden (kein „Hardware-Abladen“)
Hinweise auf Support-Communities
Lokale Linux-Gruppen
Foren der Distribution
Hilfe-zur-Selbsthilfe
Diskutiert wurde auch:
Kostenpflichtiger Support außerhalb des RC-Kontexts
Aufbau regionaler Support-Listen
Niedrigschwellige Schulungsangebote (z. B. „Maustraining“)
Wichtig: Linux ist ein Betriebssystem – keine Religion. Informieren statt missionieren.
Bedarf an Checklisten
Grundverständnis von Linux
Rechtliche Sicherheit
Psychologische Sicherheit
Netzwerkbildung (Troubleshooting-Treffen)
Die Finanzierung von Repair Cafés und Vereinen bleibt schwierig. Fördermöglichkeiten existieren, sind jedoch mit hohen Hürden verbunden. Erfahrungsaustausch zu Förderstrategien wurde als wichtig erachtet.
Kirchen (Zielgruppe: ältere Menschen mit Zeit)
Schulen
Jugendräume
Umweltinitiativen
Bibliotheken
Messen und Nachhaltigkeitsveranstaltungen
Social Media
Klein anfangen, inkrementell wachsen
Planungssicherheit schaffen
Ressourcen teilen
Persönliche Ansprache priorisieren
Inspirierende Atmosphäre
Netzwerkbildung
Konkrete Zielgruppenanalyse
Erfahrungsaustausch
Motivation zum Handeln
Frühzeitigere Verteilung des Plans
Mehr Informationen zu Mitmachmöglichkeiten (z. B. Matrix)
Gute Moderation
Kompetenz des Veranstaltungsortes (FabLab)
Neue Verbindungen
Gegenseitige Unterstützung
Der Workshop hat deutlich gemacht:
Software-Reparatur ist ein zentraler Hebel gegen Elektroschrott.
Die Verbindung von LUGs, Repair Cafés und Nachhaltigkeitsinitiativen hat großes Potenzial.
Unterschiedliche Altersgruppen benötigen unterschiedliche Anspracheformen.
Es braucht sowohl technische als auch soziale Kompetenz.
Der nächste Schritt ist, konkrete Pilotformate zu entwickeln, bestehende Ressourcen zu bündeln und die Netzwerke weiter auszubauen.
Das Leitmotiv bleibt:
Nicht wegwerfen – weiterverwenden. Nicht missionieren – befähigen.